Bildwiederholrate misst, wie viele Einzelbilder ein Video pro Sekunde zeigt. Sie ist getrennt von 1080p- oder 4K-Auflösung. Eine Veröffentlichung kann 4K mit 30 fps, 1080p mit 60 fps oder eine andere Kombination sein, daher müssen beide Spezifikationen zusammen betrachtet werden.
Wie sich Bewegung verändert
Bei 60 fps können schnelle Bewegungen und Kamerabewegungen aus der Hand glatter und leichter nachvollziehbar erscheinen. Bei 30 fps ist Bewegungsunschärfe normalerweise stärker sichtbar und das Ergebnis kann sich näher an herkömmlichen Film oder Online-Video anfühlen. Die kreative Präferenz ist wichtiger als eine einfache Regel, dass mehr immer besser ist.
Licht und Belichtung
Das Aufzeichnen von doppelt so vielen Bildern kann jedem Einzelbild weniger Zeit zur Lichtaufnahme geben. In einem dunklen Raum kann die Kamera die Empfindlichkeit erhöhen und Rauschen erzeugen, es sei denn, die Szene ist für 60 fps beleuchtet. Eine saubere Aufnahme bei 30 fps kann daher besser aussehen als eine dunkle, rauschende Datei bei 60 fps.
Wiedergabe und Dateigröße
Mehr Frames bedeuten normalerweise mehr Daten, insbesondere wenn Auflösung und Bitrate hoch bleiben. Ältere Telefone, Browser oder Fernseher können Frames überspringen. Prüfen Sie, ob der Player der Plattform und Ihr Display das Format reibungslos abspielen können, bevor Sie die größte Option wählen.
- Verwenden Sie 60 fps, wenn eine flüssige Bewegung Priorität hat.
- Verwenden Sie 30 fps, wenn Gewicht, Speicherplatz oder ein sanfterer visueller Rhythmus wichtig sind.
- Schließen Sie nicht allein von der Miniaturansicht oder dem Titel auf die Bildrate.
Bildrate ist nicht Wiedergabegeschwindigkeit
Ein 60-fps-Video wird nicht automatisch doppelt so schnell abgespielt. Es zeigt normalerweise die gleiche Echtzeitaktion mit mehr Frames. Zeitlupe ist eine separate Schnittentscheidung, die die aufgenommenen Frames anders nutzt.
Vergleichen Sie Ähnliches mit Ähnlichem
Vergleiche die gleiche Quelle bei ähnlicher Auflösung und Kompression. Der 4K-gegen-1080p-Leitfaden behandelt die Auflösung, und der Bitraten-Leitfaden erklärt, warum eine nominal höhere Spezifikation dennoch schlechter aussehen kann.
Wähle 60 fps für flüssige Bewegung, wenn die Quelle, das Licht und das Gerät dies unterstützen. Wähle 30 fps, wenn du seinen visuellen Charakter bevorzugst oder einen kleineren, leichteren Stream möchtest. Die beste Version ist diejenige, die vom Aufnahme- bis zum Wiedergabeprozess gut produziert wurde.
Eine abschließende praktische Anmerkung
Eine Präferenz für die Bildrate kann sich je nach Szene ändern. Langsame, stabile Aufnahmen profitieren möglicherweise wenig von 60 fps, während schnelle Handbewegungen leichter zu verfolgen sind. Halte nach dem Vergleich repräsentativer Muster auf dem tatsächlichen Gerät Notizen; dies ist nützlicher, als jede Veröffentlichung nach der größten in ihrer Spezifikation angegebenen Zahl auszuwählen.
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